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CoinCollector

Es war wieder Ludum Dare. Das Thema diesmal: Entire Game on one Screen.
Der Marv bei mir und wir haben das komplette Wochenende durchgecoded. Nur zwischendrin haben wir Pause gemacht um leckere Dinge zu essen.


CoinCollector online spielen](http://maxhaessle.in/g/ld31/) (funktioniert am besten im Chrome; Firefox hat leider Probleme)

Der Twist meines Spieles ist, dass man mit der Spielfigur nicht überall hinkommt — außer, man verschiebt das Fenster und vergrößert somit das Spielfeld. Außerdem kann man sich mit der Spielfigur auch aus dem Fenster hinausbewegen und hat dort keinerlei Wände mehr, an die man anstoßen könnte.


Meine erste Idee war: was, wenn das Spiel in einem Fenster läuft, und man das Fenster verschieben kann, um mehr von der Spielfläche zu sehen?
Per JavaScript kann man sogar abfragen, an welcher Position auf dem Bildschirm sich das Fenster befindet; aber leider wird diese Variable beim Fenster verschieben nicht andauernd aktualisiert, sondern erst, wenn das Fenster wieder stehen bleibt, deswegen habe ich mir kurzerhand ein eigenes Fenster gebaut.


Das lief dann auch ganz gut. Aber warum nur ein Fenster, wenn man auch mehrere Fenster haben kann?


Und mit mehreren Fenstern kann man lustige Dinge machen, sie zum Beispiel mit verschiedenen Farben füllen und überlagern lassen.


Die Idee hierbei war, dass es verschiedenfarbige Türen gibt. Diese Türen kann man nur passieren, wenn man das entsprechende Fenster mit der gleichen Farbe darüber legt.

Es gibt Fenster in drei Farben: rot, grün und blau. Legt man aber zwei Fenster übereinander, so kann man die Farben auch mischen; mit dem roten und grünen Fenster übereinander kann man somit durch gelbe Türen gehen.
Zu Beginn des Spieles hat man nur das Standard-Fenster in weiß. Mit diesem Fenster sieht man das Spielfeld. Auf dem Spielfeld verteilt sind die farbigen Fenster, die man erst einsammeln muss, bevor man sie nutzen kann. Erst wenn man ein Fenster eingesammelt hat, kann man durch eine farbige Tür gehen und somit ein weiteres farbiges Fenster einsammeln; somit muss man eventuell wieder zum Startpunkt zurück, da man erst später durch Türen kommt, die man zu Beginn noch nicht überwinden konnte.
Leider kam mir die Zeit ein bisschen in die Quere. Der Code, der die Farben ausrechnet und die entsprechenden Rechtecke zeichnet, hat zu viel Zeit in Anspruch genommen.

Hier kann man die letzte Version mit farbigen Fenstern spielen.

Als ich dann festgestellt habe, dass ich nicht nur die Bugs der ausgeblendeten Türen beheben muss, sondern auch noch die Kollisions-Abfrage für die Spielfigur bauen muss, habe ich beschlossen, die Idee auf die simple, erste Idee herunterzubrechen.
Daraufhin habe ich den Code für die farbigen Fenster rausgeworfen (es hat schon ein bisschen weh getan; zehn Stunden Arbeit umsonst) und noch Münzen und Sound eingebaut. Damit konnte ich zumindest etwas rechtzeitig hochladen. Es hat dann doch noch bis kurz vor Schluss gedauert, bis alles funktioniert hat. Aber ich bin zufrieden: nach nur einem Wochenende habe ich aus einem leeren Editor-Fenster ein funktionierendes Spiel erschaffen.

Hier die Ludum Dare Seite zu meinem Spiel.

» Veröffentlicht am 30.12.2014 in den Kategorien Code, Ludum Dare & Spiele.
Kategorien: Momente, Fotografie, Film, Making Of, Code, Setfotos, Kurz Dazwischengerufen, Studium, Musik, Spiele, Interaktiv, NPIRE, Ludum Dare, Aufgeschrieben, Webentwicklung, Sound & Bachelor Arbeit